Das Meer ist blau und der Himmel ist weit!
Der Wunsch nach frischen Winden, freien Horizonten, einsamen
Ankerplätzen, endlosen Sandstränden und das Erkunden fremder Häfen
stehen ganz oben auf der Wunschliste, wenn es um die Frage geht: "Wo
wollen wir segeln?"
Unsere Empfehlung für Ihre kostbarste Zeit des Jahres ist dann:
Das Wattenmeer!
Das Seglerparadies an der Nordsee.
Das Wattenmeer im Norden Deutschlands zählt zu den reizvollsten Segelrevieren der Welt und bietet eine erstaunliche Vielfalt. Die deutsche Nordseeküste ist ein seglerischer Leckerbissen. Sie bietet Segel-Einsteigern sowie ambitionierten Seglern beste Bedingungen.
Sportliches Segeln, sichere Ankerplätze, lebendige Inselhäfen, urgemütliche, friesische Gastlichkeit und insbesondere auf den Inseln -
viel mehr Sonne als man denkt.
Für den Mittelmeer-Cruiser ungewohnt dürfte der vom Meer diktierte Lebensrythmus sein. Bei nahendem Hochwasser - egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit - erwachen einige Häfen des Wattenmeeres, im stets gleichen Takt von Ebbe und Flut, um nach einer Weile dem Skipper wieder den Zustand der "Siesta" zu verordnen. Ruhepausen für Mensch und Natur.
Nebenbei zur Beruhigung für Familiensegler: Sollte schweres Wetter aufziehen, ist im Wattenmeer bei Ebbe stets von niedrigem Seegang auszugehen - mangels Wasser. Uns manche Sandbank erweist sich dann als perfekter Schutzhafen.
allg. Reisezeit: März bis Dezemberr
beste Reisezeit: Ende April bis Mitte Oktober
Wetter: Temperaturen im Sommer bis zu 30 Grad, im Herbst und Frühjahr oft milde Temperaturen mit stabilen Schwachwindlagen
Sonnenscheindauer: auf den Inseln höher als am Festland
Wind: frisch aus unterschiedlichen Richtungen, im Sommer selten Starkwind
Tidenhub: 3 Meter
Chartertourismus ist hier noch Pionierswesen.
|
 |
 |
1 Revier - 4 Regionen
Das stets frische Salzwasser mit seiner mannigfaltigen Flora und Fauna und der beständige und alles bestimmende Wechsel der Gezeiten haben dieses einzigartige, durch die vorgelagerten
Nordseeinseln geschützte, Revier geprägt.
Gehen Sie auf Entdeckungsreise
Das Ostfriesische Wattenmeer - das Paradies entdecken
Lieben Sie urwüchsige Natur und freie Sicht bis zum Horizont?
Dann werden Sie sich hier besonders wohl fühlen.
Unser beliebtestes und Haupt-Segelrevier ist das Wattenmeer der Ostfriesischen Inseln zwischen Wangerooge und Borkum sowie dem deutschen Festland. Ein besonders reizvolles Revier, das von der Inselkette sehr gut vor allen nördlichen Winden geschützt wird. Hier ist Segeln auch bei stärkeren Winden möglich. Die mittlere Tideströmung im Wattenmeer beträgt weniger als zwei Knoten und hilft so auf angenehme Weise, bei Bedarf auch weiter entfernte Ziele an einem Tag erreichen zu können.
Sie können den Natiponalpark Wattenmeer befahren, dort mit Ihrer Yacht trockenfallen oder das traditionsbeladene Ostfriesland besuchen. Es gibt viele gute Ankerplätze und Häfen, die nur wenige Seemeilen voneinander entfernt liegen und so zu jeder Zeit eine Möglichkeit zum sicheren Anlegen gewährleisten. Sämtliche Häfen verfügen über Marinas mit sanitären Anlagen sowie Strom- und Wasseranschlüssen an den meist tideunabhängigen Schwimmstegen.
Die Inseln, so ähnlich sie sich auf den ersten Blick sind, haben doch alle eine ganz individuelle Ausprägung. Mondän, urgemütlich, modern, naturbelassen, lebhaft, einsam - jeder Segler findet hier seine ganz besondere Lieblingsinsel. Für Familien mit Kindern bieten die zum größten Teil Auto-freien Inseln endlose feinsandige Strände für entspannte Ferien.
Dieses Revier nahe vor der Haustür zeichnet sich durch eine ständig wachsende Beliebtheit aus und ist dabei unberührt vom Charter-Massentourismus - ein echter Insidertipp.
Auch in der Vor- und Nachsaison kann man hier ohne großen Anreiseaufwand noch einmal spontan einen Wochentörn machen.
Die Nordsee - die Freiheit atmen
Auf der Revier-Beliebtheitsskala unserer Kunden folgt
dann gleich an zweiter Stelle die Weite der Nordsee. Sie bietet ambitionierten Seglern viel Raum und beste Winde für absoluten Segelspaß.
Als erster Zielhafen wird zumeist deutschlands Hochseeinsel Helgoland angesteuert. Sie ist aufgrund der dort vorherrschenden Bedingungen mit viel Sonne, klarem Wasser und reiner Luft ein besonders beliebtes Urlaubsziel - auch für längere Aufenthalte. Gleichzeitig dient sie als Absprunghafen für Törns nach Holland, England oder Skandinavien.
Als Liebhaber sportlicher Segelevents sollte man sich im Kalender unbedingt das Pfingstwochenende rot markieren, denn dann startet auf der Insel die NORDSEEWOCHE.
Vor der einzigartigen Kulisse Helgolands geht es in einer Serie von 13
Regatten mit über 1.500 Teilnehmern auf mehr als 150 seegehenden Yachten um herausragendes seglerisches Können, beste Taktik und
optimale Seemannschaft. Wenn Sie dieses Event life miterleben wollen, buchen Sie Ihre Wunschyacht bitte frühzeitig!
Die niederländische Waddenzee und das nordfriesische Wattenmeer - den Horizont begreifen
Als drittes und viertes Segelrevier in der Beliebtheit auf gleicher Höhe dürfen in dieser Aufzählung die
etwas weitläufigere niederländische
Waddenzee und die etwas windreicheren Nordfriesischen Inseln mit dem
herben Charm der Halligen und der deutschen Urlaubsinsel Nr.1 - Sylt - natürlich nicht fehlen.
Starke Gezeitenströme in gut
ausgetonnten Fahrwassern erfordern hier volle Aufmerksamkeit. Die weiten Öffnungen zwischen den Inseln können bei stärkeren nordwestlichen Winden auch im geschützten Wattenmeer kräftigen Seegang aufkommen lassen. Navigatorisch können daher insbesondere die nordfriesischen Inseln sehr anspruchsvoll sein. Sowohl die niederländischen als auch die nordfriesischen Hauptinseln sind touristisch und landwirtschaftlich stark geprägt. Die Häfen sind in der Regel etwas kleiner als im ostfriesischen Wattenmeer und in den Sommermonaten sind sie im Bereich der Niederlande fest in der Hand der großen Plattbodenschiffe. Hier sollte man immer damit rechnen die Nacht auch mal vor dem Hafen im weichen Schlickwatt verbringen zu müssen.
So lebhaft es in den Niederlanden zugeht, so ruhig ist es im Bereich der norddeutschen Halligen. Wenn man hier sein Schiff erfolgreich durch die sehr enge Einfahrt zur Hallig Hooge navigiert hat und am Abend der westliche Wind einschläft, blickt man hinaus auf die fast unendliche See und spürt den Hauch der Ewigkeit.
|